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GALERIE PETRA LANGE

Schaffensphasen

A 16, ohne Titel (Studie) Öl auf Leinwand, ohne Jahr, 100 X 100 cm
Um 1960 - 65   Farbintensitäten
Die Summe der Primärfarben (3 X 3) wird geordnet nach ihren Intensitätswerten, und ihre Zugehörigkeit untereinander werden durch Strichführung angedeutet. Die Gleichgewichtigkeit wird betont Spannungsfelder werden bewusst vermieden. Die Farben bewegen sich frei im Raum.
 
Um 1965 - 72   Über das Quadrat zu geschlossenen Formen
Es wird unterschieden zwischen weichen dynamischen Rot und harten statischen Blau Farbformen, die sich beliebig überlagern, überschneiden und durchdringen können. Die Tiefenwirkung der Farbe hat hier keine Gültig keit mehr. Die Farbformen verlangen den freien Raum und bekräftigen dadurch ihre Aussage.
 
Um 1972 - 78   Versuche, über die Farbe in den Raum zu kommen
Die Farbformen wollen faßbar werden. Sie lösen sich von der Leinwand und aktivieren ein Eigenleben. Sie ordnen sich rhytmisch zueinander oder bleiben aus ihrer statischen bzw. dynamischen Eigenart eine Zuordnung, die sich auch hier wieder nur aus ihrer Gleichgewichtigkeit zueinander entwickelt.
 
Um 1978 - 85   Über das Gelb in den freien Raum
Innen- und Außenräume werden unterschieden. Die statische und dynamische Eigenart der Farbe wird im Raum noch deutlicher und will erfasst werden. Das Zusammenspiel ihrer Kräfte wird durch das Licht das Gelb zum Dreiklang gebracht.