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KÜNSTLER

ROLF D. SCHMIDT

1929
in Berlin geboren

1948
Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-
Weißensee bei Prof. Drake, Prof. Heiliger und Prof. Stolterfoth

1950
Wechsel zur Hochschule für bildende Künste am Steinplatz,
Studium bei Prof. Uhlmann, Prof. Schumacher, Prof. Schmidt-Rottluff

1955-56
Meisterschülerprüfung bei Prof. Schmidt-Rottluff, anschließend
zwei Semester Meisterschülerklasse
Studium der Architektur bei Prof. Sage (für den ’Brotberuf’)

1958
Architektur-Prüfung: Werkarchitekt der Hochschule für bildende Künste
Heirat mit Ruth Hilbert; Zuzug nach West-Berlin
Mitarbeiter von Prof. Scharoun, Mitarbeit an der Philharmonie

 Arbeiten 

 Biografie 

ab 1959

freischaffend oder angestellt tätig in beiden Berufen als Maler und
Architekt; Mitwirkung in verschiedenen Architekturbüros: u.a. Prof. Sobotka und Müller, Lichtfuß, Kurfiss, Baumann, Viehrig, von Gerkan, Marg und Nickels (Flughafen Tegel), Wolff-Grohmann

ab 1960

abstrakte Bilder mit Primärfarben nach Intensitätswerten

1965-70

Bilder mit weichen dynamischen und harten statischen Formen

1972-78

Farbformen werden fassbar – Farbreliefs entstehen

1978-84

Chefarchitekt bei Baumann – ruhelose Arbeit in beiden Berufen

1978-85

Innen- und Außenräume werden unterschieden – über das Gelb
wird ein Dreiklang erzeugt

1985

aus den Farbreliefs werden Farbplastiken, ’Raumbilder’ genannt

seit 1988

letzte Arbeiten: Modelle von farbigen Rauminstallationen; Pläne:
auch Musik, Bewegung und Licht in die ’Raumbilder’ einzubringen

1989

am 18. Januar in Berlin nach langer Krankheit verstorben